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Unbestimmtes Sein
?- 0 Hegels 'System der Wissenschaft'
- 1 Logik (Wissenschaft des Denkens)
- 2 Natur (Wissenschaft des Materiellen)
- 3 Geist (Wissenschaft des Menschlichen)
- 11 Sein (Unmittelbarkeit, Ontologie)
- 12 Wesen (Vermittlung, Reflexion, Metaphysik)
- 13 Begriff (Selbstvermittlung, klassische Logik, Epistemologie)
- 111 Bestimmtheit (Qualität)
- 112 Größe (Quantität)
- 113 Maß (qualitative Quantität)
- 1111 Unbestimmtes Sein
- 1112 Dasein (bestimmtes Sein)
- 1113 Fürsichsein
- 11111 Reines Sein
- 11112 Nichts
- 11113 Werden
Unbestimmtes Sein
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Der Anfang der Logik in seiner ersten Gestalt: Sein, dem noch keine Bestimmung zukommt. Es ist nicht dies oder jenes Sein, sondern Sein überhaupt - und gerade deshalb von Nichts nicht zu unterscheiden. Die Unbestimmtheit ist kein Mangel, der später behoben würde, sondern die Bedingung des Anfangs: würde am Beginn schon etwas Bestimmtes gesetzt, wäre es vorausgesetzt und nicht abgeleitet. Erst im Dasein wird das Sein bestimmt, und erst am Anderen zeigt sich, daß ein Etwas ohne seine Grenze wieder ins unbestimmte Sein zurückfiele.
Bei Hegel: Enz. §86-88; WdL Bd. 1, Erstes Buch, Erster Abschnitt
Siehe auch: Sein, Nichts, Werden, Dasein, Anfang