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§ 9
Fürs andere verlangt die subjektive Vernunft der Form nach
ihre weitere Befriedigung;
diese Form ist die Notwendigkeit überhaupt (s. § 1).
In jener wissenschaftlichen Weise ist
teils das in ihr enthaltene Allgemeine, die Gattung usf.
als für sich unbestimmt, mit dem Besonderen nicht für sich zusammenhängend,
sondern beides einander äußerlich und zufällig,
wie ebenso die verbundenen Besonderheiten
für sich gegenseitig äußerlich und zufällig sind.
Teils sind die Anfänge allenthalben Unmittelbarkeiten, Gefundenes, Voraussetzungen.
In beidem geschieht der Form der Notwendigkeit nicht Genüge.
Das Nachdenken,
insofern es darauf gerichtet ist, diesem Bedürfnisse Genüge zu leisten,
ist das eigentlich philosophische, das spekulative Denken.
Als Nachdenken hiermit,
das in seiner Gemeinsamkeit mit jenem ersten Nachdenken
zugleich davon verschieden ist,
hat es außer den gemeinsamen auch eigentümliche Formen,
deren allgemeine der Begriff ist.
[In der Biologie z.B. ist das Zusammenfassen in Klassen, Arten usw.
zwar sinnvoll, enthält aber keine Notwendigkeit.
Ebenso nimmt sie ihre Lebewesen als Gegebene zufällig auf.
Die Philosophie dagegen zeigt die Notwendigkeit des Besondere und Einzelnen
aus dem allgemenen Begriff.]
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