Adam Heinrich Müller (1779–1829) war Staatstheoretiker und politischer Schriftsteller der Romantik, mit Kleist und Gentz befreundet.

Seine Elemente der Staatskunst stellten dem modernen Staat ein ständisches Gegenbild entgegen: nicht Vertrag, sondern gewachsene Ordnung. Hegel rechnete ihn zu derselben Richtung wie Haller und die historische Rechtsschule — der Versuch, die Französische Revolution durch Rückgriff auf das Mittelalter ungeschehen zu machen.

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