Heinrich Eberhard Gottlob Paulus (1761–1851) studierte im Tübinger Stift, wurde 1789 Professor der orientalischen Sprachen und 1793 Professor der evangelischen Theologie in Jena, später in Heidelberg.

Er gehörte zu den älteren Tübingern, die Hegel in Jena aufnahmen. In Heidelberg wurde daraus ein Gegensatz: Paulus erklärte die Wunder der Evangelien natürlich — als mißverstandene Vorgänge —, während Hegel den religiösen Gehalt begrifflich fassen wollte. Beide Wege führten von der Orthodoxie weg, aber in verschiedene Richtungen.

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