Kommentar zur Logik, Kapitel 1
Der performative Anfang
Das Problem: Womit anfangen? Jeder Anfang, der einen Inhalt hat — Ich, Gott, Materie —, setzt bereits Definitionen voraus und ist damit vermittelt. Ein wahrhaft absoluter Anfang muss voraussetzungslos sein. Performativ heißt das: Zwingen Sie sich, nichts Bestimmtes zu denken. Was bleibt übrig, wenn Sie alles weglassen? Nur der leere Gedanke, dass es ist. Das ist das reine Sein.
Aber was denken Sie da eigentlich? Es ist keine Anschauung, kein Inhalt, keine Farbe, keine Form. In dem Moment, wo Sie das reine Sein fixieren wollen, merken Sie performativ, dass Ihr Geist leer ist. Das reine Sein ist in seiner absoluten Unbestimmtheit faktisch Nichts. Ein bloßes Wort, das entgleitet.
Versuchen Sie nun das Gegenteil: Denken Sie das reine Nichts. Doch wer das Nichts denkt, macht es zu einem Gegenstand des Denkens — einem Sein. Correvon notiert 1824 Hegels kürzeste Fassung dieses Gedankens: “Sehen ohne Unterschied ist kein Sehen.”[1] Ein Blick, der nichts unterscheidet, sieht nicht — und ein Denken, das nichts unterscheidet, denkt nicht.
Hotho hält 1823 ein Beispiel fest, an dem sich die Einheit von Sein und Nichts unmittelbar vollziehen lässt: “Indem ich Jetzt sage, ist es schon nicht mehr; es ist die Einheit von Sein und Nichtsein.”[2] Sagen Sie es sich vor. Das Wort ist kaum ausgesprochen, da trifft es nicht mehr zu — und es trifft doch zu, sonst könnten Sie es nicht sagen. Performativ stellen Sie fest: Der Versuch, Sein und Nichts isoliert zu halten, scheitert. Sie sind in unserer Denkpraxis ununterscheidbar. Ihre Wahrheit ist nicht ihre Isolation, sondern dass sie ständig ineinander verschwinden. Hegel hat diesen Einwand im Kolleg vorweggenommen und ihn umgedreht: Man sage, man könne nicht begreifen, dass Sein und Nichts dasselbe seien, man könne es sich nicht vorstellen — “und doch ist das Werden eine ganz geläufige Vorstellung”. Die Schwierigkeit liege allein darin, dass man Sein und Nichts auseinanderhält.[3] Das ist genau der Schritt, den Sie eben vollzogen haben: Getrennt sind beide unhaltbar, zusammen sind sie das Selbstverständlichste der Welt.
Nun probieren Sie die skeptische Gegenposition: “Es gibt gar keine Wahrheit — alle Versuche, etwas festzuhalten, scheitern.” Aber prüfen Sie diesen Satz an sich selbst: Ist es wahr, dass es keine Wahrheit gibt? Wenn ja, gibt es mindestens eine Wahrheit — und der Satz widerspricht sich. Wenn nein, dann ist die Behauptung selbst nicht wahr und braucht nicht beachtet zu werden. Bleibt der dritte Ausweg, den heute die meisten nehmen: weder noch — der Satz sei gar keine Wahrheitsbehauptung, sondern eine Haltung, eine Perspektive, ein Sprachspiel. Aber damit ist eine dritte Möglichkeit jenseits von wahr und falsch beansprucht, und die Frage kehrt nur wieder: Trifft diese Auskunft zu? Die Skepsis ist ein performativer Widerspruch: Sie beansprucht für sich selbst, was sie allen anderen abspricht.
Zur Ebene: Was hier folgt, ist nicht Hegels Argument im Übergang von Sein zu Nichts zu Werden, sondern eine eigene Anwendung des performativen Prüfens auf die globale Skepsis — ausgeführt in [[wahrheit]] (optional). Beide Bewegungen sind verwandt, aber nicht dieselbe: Hegels Punkt ist, dass reines Sein und reines Nichts als völlig unbestimmte Gedanken nicht auseinanderzuhalten sind. Das genügt für den Übergang und braucht die Skepsiswiderlegung nicht. [KF]
Das heißt nicht, dass sie überflüssig wäre. Sie ist, wie in 0.3 gesagt, der notwendige Durchgang — nur eben ein Durchgang und keine Bleibe. Der Skeptiker vollzieht Wahrheitssuche, indem er sie leugnet.
Drei Positionen scheitern also gleichzeitig: Die Unmittelbarkeit (reines Sein ist zu leer zum Festhalten), die Skepsis (performativer Widerspruch — der Satz beansprucht für sich selbst Wahrheit), und die fixierte Antwort (wird sofort endlich und treibt weiter). Der Skeptiker ist ein Werden, das sich selbst stillstellen will, aber durch seine eigene Aussagestruktur die Bewegung wieder in Gang setzt.
Werden — der erste konkrete Gedanke
Die Wahrheit ist weder Sein noch Nichts, sondern ihre Bewegung: das Werden. Der erste konkrete Gedanke der Logik — die Einheit von Entstehen und Vergehen. Aber das Werden ist extrem instabil, ein Feuer, das sich selbst verzehrt. Wir können den reinen Übergang nicht festhalten; das Denken verlangt nach einem Resultat. Das Werden “sinkt in sich zusammen”.
Entscheidend ist hier die Formulierung: “übergegangen ist” — eine logische Struktur, kein zeitlicher Prozess. Das Werden ist kein Vorgang in der Zeit, sondern die Struktur, die dem Denken von Sein und Nichts innewohnt.
Dasein, Etwas und Anderes
Das Resultat des in sich kollabierten Werdens ist das Dasein — “Sein, das geworden ist”. Die Unruhe hat sich gelegt, wir haben eine erste Stabilität. Dasein ist Sein mit einer Bestimmtheit (Qualität). Diese Bestimmtheit ist eingebaut: Das Dasein hat das Nicht-Sein in sich aufgenommen. Hegel fasst das im Kolleg knapp: Dasein sei “Sein mit einer bestimmtheit, diese ist Qualität überhaupt, einfache seiende bestimmtheit”; und die Reflexion unterscheide an der Qualität “die Realität und Negation” — als seiend gesetzt heißt die Bestimmtheit Realität, im Gegensatz dazu Negation.[4] Beide sind dieselbe Bestimmtheit, von zwei Seiten gesehen.
Warum sich eine Qualität nicht sagen, sondern nur zeigen lässt, hat Karl Rosenkranz an drei Beispielen festgehalten, die sich einprägen: “Das Wort gelb sieht nicht gelb aus; das Wort Ursache bringt nichts hervor; das Wort Wasser ist nicht naß.”[5] Er zieht daraus den Schluss, dass eine Qualität sich weder erklären noch sagen lässt, wenn man unter Erklären ein vermittlungsloses Bestimmen und unter Sagen die sinnliche Reproduktion des Daseins versteht. Die Unsagbarkeit höre aber auf, “sobald der Begriff einer Qualität in dem Zusammenhange ausgesprochen wird, in welchem sie mit andern Qualitäten steht”.
Das ist die Antwort auf einen Einwand, der gegen die ganze Logik erhoben wird: Begriffe seien blass gegenüber der Anschauung. Sie sind es — einzeln genommen. Im Zusammenhang leisten sie, was die Anschauung nicht kann.
Dasein konkretisiert sich als Etwas. Aber ein Etwas ist nur definierbar durch das, was es nicht ist — das Andere. Das Andere ist nicht nur extern (ein zweiter Gegenstand), sondern konstitutiv für das Etwas. Ohne das Andere wäre das Etwas wieder das unbestimmte Sein. Bemerken Sie die performative Bewegung: Sie versuchen, das Etwas festzuhalten, werden aber sofort auf seine Grenze und damit auf das Andere verwiesen. Etwas und Anderes sind völlig symmetrisch und relational — Bestimmung ist wechselseitige Konstitution, kein einseitiges Setzen.
Im Kolleg von 1828 bringt Hegel dafür ein Bild, das die ganze Bewegung in einem Satz hat: “Salomo sagt der Tag der Geburt ist der Tag des Todes.” Der Keim des Lebens habe zugleich die Negation seiner in sich. Daraus folgt: “Das Endliche verändert sich. Etwas wird ein Anderes, es ist das Werden. Das Andere ist auch ein Etwas, dies ein Anderes u. s. f. ins Unendliche.”[6]
Damit ist zweierlei gesagt. Erstens, dass die Endlichkeit keine äußere Schranke ist, die dem Etwas zustößt — sie ist ihm eingebaut, wie dem Keim der Tod. Zweitens, dass die Reihe Etwas–Anderes–Etwas nicht abbricht. Wohin das führt, zeigt sich in 1.8: Es ist die schlechte Unendlichkeit.
An-sich-Sein und Sein-für-Anderes — Die doppelte Natur jedes Etwas
Wozu brauche ich das? Was hier logisch entwickelt wird, kehrt in der Wahrheitssuche als Erfahrung wieder: Die Bestimmtheit einer Sache zeigt sich an dem, was ihr widersteht — [[wahrheit:11]] (optional) entwickelt das als Auflösung des Streits zwischen Kohärenz und Korrespondenz; [[wahrheit:8]] (optional) zeigt, wie sich der Widerstand in der Untersuchung meldet.
Jeder Mensch, jede Sache hat zwei Seiten: Was sie “an sich” ist (ihre innere Natur) und wie sie für anderes erscheint (ihre Wirkung, ihr Ruf, ihr Bild). Sie kennen das: “So bin ich gar nicht” sagt jemand, der anders wahrgenommen wird, als er sich fühlt. Aber: Wir kommen an das An-sich nur durch das Für-Anderes heran. Ich erfahre, wer ich bin, erst durch meine Beziehungen, meine Wirkungen, mein Scheitern.
Johann Eduard Erdmann hat gezeigt, dass die Sprache diese Einheit schon kennt. Man bezeichne “das Seyn für Anderes eines Gegenstandes, d. h. sein nur äusserliches Verhalten gerade mit denselben Worten wie sein An sich Seyn”: Man sagt, der Gegenstand habe etwas an sich, oder es sei etwas nur an ihm. Und im Ausdruck “es ist etwas an ihm” liege zugleich, “dass der Mensch einen innern Werth habe, an sich etwas bedeute”.[7] Dasselbe Wörtchen trägt beide Seiten — was ein Zufall des Deutschen sein könnte, aber keiner ist: Wo zwei Bestimmungen so stehen, dass jede nur das Nicht der anderen ist, sind sie ohne einander nicht zu denken. Wenn das Ansichsein vollständig durch das Sein-für-Anderes vermittelt ist — ist es dann überhaupt noch “an sich”? Diese Spannung ist nicht auflösbar, sondern produktiv: Sie treibt das Denken weiter.
Bestimmung, Beschaffenheit und Schranke — Die Struktur der Endlichkeit
Denken Sie an sich selbst: Bestimmung — was Sie sein sollen, Ihre Möglichkeiten, Ihr Potential. Beschaffenheit — wie Sie durch äußere Umstände geprägt sind: Familie, Gesellschaft, Zufall. Schranke — was Sie nicht sind, nicht können: Ihre Grenzen. Die Spannung zwischen Sollen und Müssen ist kein Defekt, sondern die Struktur menschlicher Existenz. Für die Wahrheitssuche gilt dasselbe: Sie soll die Wahrheit finden, aber sie muss mit endlichen Mitteln arbeiten. Wer diese Endlichkeit leugnet, wird dogmatisch. Wer sich ihr ergibt, wird skeptisch. Wer sie durcharbeitet, wird weise.
Grenze, Endlichkeit, schlechte und wahrhafte Unendlichkeit
Die Grenze ist der Ort extremer performativer Spannung: Hier ist das Etwas und ist es nicht mehr. Die Grenze gehört weder ganz zum Innen noch zum Außen — sie ist nicht nur das Ende, sondern das Prinzip des Etwas.
Wenn die Grenze als Mangel erfahren wird, entsteht das Sollen: Die Bestimmung und die Schranke klaffen auseinander. Das Etwas will über seine Grenze hinaus, bleibt aber faktisch begrenzt. Jede erreichte Erkenntnis ist endlich und treibt weiter.
Wenn das Etwas seine Schranke durchbricht, entsteht ein neues Etwas — auch dieses begrenzt, auch dieses durchbrechend, ad infinitum. Das ist die schlechte Unendlichkeit: der endlose Progress (n+1), eine ermüdende Wiederholung desselben Widerspruchs, keine Lösung. Performativ erleben Sie hier die Langeweile des und so weiter — die Flucht des Denkens, das nie ankommt. Hegel nennt genau das im Kolleg, und zwar als Grund, nicht als Nebenwirkung: Es werde zu langweilig, “weil das was man thut, ist nur die Wiederholung von Eins und demselben, und man kommt um keinen Schritt weiter, als man früher gewesen”. Und er zitiert Zenon: “es ist dasselbe, eins und dasselbe 1000 mal sagen, oder es nur 1mal sagen”.[8]
Der Grund dafür liegt in unserem eigenen Verfahren. Wir machen das Unendliche zum bloß Unbestimmten — zur Negation des Endlichen — und fordern dann, es solle bestimmt sein. Hegels Satz dazu: “Wir können es nicht erreichen, weil wir es zu einem solchen gemacht haben.”[8:1]
In der letzten Vorlesung von 1831 verbindet Hegel das mit einem Argument, das später bei der Erscheinung wiederkehrt: “wenn wir das Unendliche haben, so haben wir es so zunächst allein, wie wir Gott vor Erschaffung der Welt haben. Wenn wir das Unendliche so allein haben, so ist das schlechte Unendlichkeit, wie Gott nicht der wahrhafte ist, wenn er sich nicht manifestirt, er ist Schaffen.”[9] Ein Unendliches, das sich nicht endlich macht, ist so wenig unendlich wie ein Gott, der nicht erscheint, göttlich ist. Dieselbe Figur begegnet in Kapitel 6 wieder.
Zwei Herkunftsangaben erhellen, warum diese Unendlichkeit “schlecht” heißt. Zum einen sei dieser Progress das, was Spinoza “das Unendliche der Imagination” nannte — nicht das Unendliche des Gedankens.[10] Zum anderen reicht die Wertung bis zu den Griechen zurück: Bei Platon sei das ápeiron, das Unbegrenzte und Bestimmungslose, das Schlechte, und das péras, die Grenze, “das höhere”.[11] Hegels Wortwahl ist also kein Urteil, das er von außen heranträgt, sondern die Aufnahme einer sehr alten Unterscheidung. Die schlechte Unendlichkeit ist die Unendlichkeit der Vorstellung, die immer weiter geht, weil sie sich nichts anderes vorstellen kann. Und was der Verstand für das Unendliche hält, ist deshalb “im Grunde nur ein Endliches”; das wahrhaft Unendliche dagegen “ist nicht draussen”.[12]
Der Durchbruch: Betrachten Sie die Bewegung des Progresses als Ganze. Das Etwas geht in ein Anderes über. Aber dieses Andere ist selbst ein Etwas. Im Übergang geschieht also nichts Neues mehr — das Etwas kommt im Anderen zu sich selbst. Die Linie biegt sich zum Kreis. Die wahrhafte Unendlichkeit ist das “Beisichsein im Anderen” — was konkret heißt: Wenn Sie eine Fremdsprache lernen, begegnen Sie dem Fremden. Aber je besser Sie es können, desto mehr erkennen Sie darin sich selbst — Ihre eigenen Gedanken in neuem Gewand. Sie sind “bei sich im Anderen”. Das Unendliche ist nicht dort draußen, jenseits des Endlichen, sondern der Prozess der Rückkehr zu sich. Freiheit als Selbstbeziehung im Anderen: nicht Willkür, nicht Flucht, sondern Reichtum. Hegel sagt es im Kolleg genau so: “Die Freiheit die nur Flucht ist ist keine Freiheit, es ist nur eine negative Freiheit.”[13]
Wichtig ist dabei, was mit der schlechten Unendlichkeit geschieht. Sie wird nicht verworfen: “Diese Unendlichkeit wird hier nicht wiederlegt, sondern erfüllt.”[13:1] Der endlose Progress hatte recht damit, dass über jede Grenze hinauszugehen ist; unrecht hatte er nur in der Annahme, dabei komme nie etwas heraus. Hegel nennt zwei Formeln dafür. Spinozas Satz, das Unendliche sei “affirmatio sui” — die Gleichheit seiner mit sich selbst. Und die lateinische Grammatik: duplex negatio affirmatio. Die Negation der Negation ist das Affirmative.[13:2]
Zur Wortwahl: Hegel sagt durchweg “schlecht” und “wahrhaft”, nicht “schlecht” und “gut”. Das ist kein Zufall, sondern schon die Anwendung dessen, was die Urteilslehre später als Begriffsurteil entwickelt (Kap. 10): Dort wird beurteilt, ob eine Sache ihrem eigenen Begriff entspricht — “dieses Haus ist gut gebaut” heißt, es entspricht dem, was ein Haus sein soll. Genau das sagt Hegel hier: Die schlechte Unendlichkeit entspricht ihrem Begriff nicht, sie bleibt beim bloßen Weitergehen stehen. Und da eine Sache, die ihrem Begriff entspricht, eben deshalb wahr heißt, ist “wahrhaft” der genauere Ausdruck für dasselbe, was “gut” meinen würde. Die in der Literatur verbreitete Gegenformel “gute Unendlichkeit” ist also nicht falsch gebildet — sie ist nur nicht Hegels Wort, und sie verschenkt den Zusammenhang mit dem Wahrheitsbegriff.
Für-sich-Sein und Übergang zur Quantität
Im Fürsichsein — der höchsten Form qualitativer Selbstbeziehung — bezieht sich das Etwas nur noch auf sich selbst, als reines Eins. Aber das Eins ist exklusiv: Es stößt alles andere ab (Repulsion) und setzt damit viele andere Einsen. Da alle Einsen qualitativ identisch sind, sind sie ununterscheidbar — was bleibt, ist nur die Vielheit, das Wieviel. Die Qualität hebt sich selbst auf und führt zur Quantität.
Vollziehen Sie das: Denken Sie ein “Eins” — ein reines Selbst, das sich von allem Anderen abgrenzt. Jetzt versuchen Sie, ein zweites “Eins” davon zu unterscheiden. Was ist der Unterschied? Beide sind reine Selbstbeziehung. Sie können das eine vom anderen qualitativ nicht unterscheiden. Der Übergang ist keine Behauptung, sondern ein Scheitern beim Versuch der Unterscheidung.
Vorlesungen über die Wissenschaft der Logik, Nachschrift Correvon, Kolleg 1824: GW 23.1, S. 258. ↩︎
Nachschrift Hotho, Kolleg 1823: GW 23.1, S. 185. ↩︎
Vorlesungen über die Wissenschaft der Logik, Nachschrift Rolin, Kolleg 1829: GW 23.2, S. 591. Ebenso Karl Hegel 1831 (ebd., S. 723): “daß das Werden die Wahrheit des Seyns und des Nichts ist”. ↩︎
Vorlesungen über die Wissenschaft der Logik, Nachschrift Kehler, Kolleg 1825: GW 23.1, S. 326. ↩︎
Karl Rosenkranz, System der Wissenschaft, Erster Theil: Die Vernunft. Wissenschaft der logischen Idee, Königsberg 1850, § 18 (S. 17). ↩︎
Nachschrift Libelt, Kolleg 1828: GW 23.2, S. 489. Hegel fügt dort hinzu: “Das Leben ist Uebergehen in Tod, und Tod Uebergehen in das Leben, wie die Indier sagen.” ↩︎
Erdmann, Grundriss der Logik und Metaphysik, 3. Aufl., Halle 1848, § 41 mit Anm. 1–3. ↩︎
Nachschrift Karl Hegel, Kolleg 1831: GW 23.2, S. 737. ↩︎
Nachschrift Libelt, Kolleg 1828: GW 23.2, S. 490. ↩︎
Ebd., S. 490. ↩︎
Nachschrift Good, Kolleg 1817: GW 23.1, S. 78. ↩︎
Nachschrift Libelt, Kolleg 1828: GW 23.2, S. 491 f. ↩︎ ↩︎ ↩︎