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§ 17
Für den Anfang, den die Philosophie zu machen hat,
scheint sie im allgemeinen ebenso mit einer subjektiven Voraussetzung
wie die anderen Wissenschaften zu beginnen,
nämlich einen besonderen Gegenstand, wie anderwärts Raum, Zahl usf.,
so hier das Denken zum Gegenstande des Denkens machen zu müssen.
Allein es ist dies der freie Akt des Denkens,
sich auf den Standpunkt zu stellen, wo es für sich selber ist
und sich hiermit seinen Gegenstand selbst erzeugt und gibt.
Ferner muß der Standpunkt, welcher so als unmittelbarer erscheint,
innerhalb der Wissenschaft sich zum Resultate,
und zwar zu ihrem letzten machen,
in welchem sie ihren Anfang wieder erreicht und in sich zurückkehrt.
Auf diese Weise zeigt sich die Philosophie
als ein in sich zurückgehender Kreis,
der keinen Anfang im Sinne anderer Wissenschaften hat,
so daß der Anfang nur eine Beziehung auf das Subjekt,
als welches sich entschließen will zu philosophieren,
nicht aber auf die Wissenschaft als solche hat.
- Oder, was dasselbe ist,
der Begriff der Wissenschaft und somit der erste
- und weil er der erste ist, enthält er die Trennung,
daß das Denken Gegenstand für ein (gleichsam äußerliches)
philosophierendes Subjekt ist -
muß von der Wissenschaft selbst erfaßt werden.
Dies ist sogar ihr einziger Zweck, Tun und Ziel,
zum Begriffe ihres Begriffes
und so zu ihrer Rückkehr und Befriedigung zu gelangen.
[vgl.: womit den Anfang machen ?]
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