Eins

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Die Gestalt, die das Fürsichsein annimmt: das rein auf sich Bezogene, in sich Unterschiedslose, "das Andere aus sich Ausschließende" (Enz. § 96). Nicht die Zahl Eins, sondern das, woran die Zahl später hängt. Das Eins ist keines Anderswerdens fähig --- es hat die Beziehung auf Anderes gerade abgestreift. An ihm vollzieht sich der Umschlag von der Qualität zur Quantität. Indem das Eins alles Andere abstößt (Repulsion), setzt es viele Eins. Aber die Vielen sind "das eine was das andere ist" (Enz. § 98); qualitativ lassen sie sich nicht unterscheiden. Dass sie sich nicht unterscheiden lassen, "ist unsere Vergleichung" (TWA 5, 191). Getragen wird der Übergang davon, dass das Eins selbst tut, was wir beim Vergleichen tun: "Dies ist nicht nur unser Beziehen, ein äußerliches Zusammenbringen, sondern die Repulsion ist selbst Beziehen" (ebd.). So erweist sich die Repulsion ebenso als Attraktion. Was übrigbleibt, ist kein Was mehr, sondern nur noch ein Wieviel. Hegel gibt dem Eins 1831 eine weitere Bedeutung: Die Selbständigkeit, die alles Andere ausschließt, erscheint in konkreteren Formen "als abstrakte Freiheit, als reines Ich, und dann weiter als das Böse" (TWA 5, 192). Sie verhält sich negativ gegen das, was ihr eigenes Wesen ist, und zerstört damit, was sie sichern wollte.

Bei Hegel: Enz. §§ 96-98; WdL: TWA 5, 182-195

Querverweise: Für-sich-Sein; Repulsion; Attraktion; Quantität; Diskretion; Ablassen von der Negativität

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