Über diese Seiten

Was diese Seiten sind

hegel.net stellt Hegels System als etwas dar, durch das man gehen kann. Jeder Begriff hat seinen Ort, und jeder Ort zeigt, woraus er folgt und was aus ihm folgt. Rund 2100 Begriffe in dreizehn Sprachen.

Drei Dinge halten das zusammen.

Die Dreiecke. Hegels System ist durchgehend dreigliedrig, und die Seiten zeigen es so: jeder Begriff sitzt in einem Dreieck mit seinen beiden Nachbarn, und jedes Dreieck öffnet sich in drei weitere. Man kann irgendwo anfangen und in jede Richtung gehen.

Die Kommentare. Zwei fortlaufende Kommentare gehen Hegels Hauptwerke Schritt für Schritt durch: einer zur Logik in achtzehn Kapiteln, einer zur Rechtsphilosophie in neun Teilen. Sie folgen der Bewegung des Gedankens, nicht der Paragraphenzählung.

Das Glossar. 268 Einträge dazu, was Hegel unter Aufhebung, Maß oder Wesen versteht — und wo der Ausdruck in seinen Werken steht. In den Kommentaren ist jeder Begriff bei seinem ersten Auftreten verlinkt.

Was Sie sonst finden

Eine Geschichte der Hegel-Rezeption in 257 Artikeln, vom Zerfall seiner Schule bis heute — eine Vorschau auf ein dreibändiges Werk. Seiten zu den Personen um Hegel: seine Quellen, Zeitgenossen, Schüler und Gegner. Themen, die quer durch den Baum laufen: wer um 1800 in Jena war, wer zum Pantheismusstreit gehörte.

Die Originaltexte, deutsch und übersetzt, dazu eine Übersicht der Ausgaben und der Hörbücher. Hundert Zitate, acht Bildnisse, die Verzeichnisse der Hegel-Studien und der Owl of Minerva. Ein Spiel und Plakate zum Herunterladen.

Wer daran arbeitet

Kai Froeb betreibt diese Seiten seit 1997. Martin Grimsmann und Lutz Hansen haben den größten Teil der deutschen Beiträge geschrieben und die Dreiecksdarstellung entworfen. Weitere Beiträge stammen von rund fünfzig Autorinnen und Autoren, die in der Personenübersicht stehen.

Die Seiten sind nichtkommerziell und tragen keine Werbung.

Woher das kam

Angefangen hat es 1997 mit einem Programm: was man lesen müßte, und in welcher Reihenfolge, um Hegel zu verstehen. Vieles davon ist inzwischen geschehen — das Leseprogramm ist weitgehend zu diesen Seiten selbst geworden.

Die ursprüngliche Erklärung ist unverändert erhalten, auf englisch: the 1997 statement of purpose. Sie steht dort als Zeugnis, nicht als Beschreibung dessen, was diese Seiten heute sind.