Werkstattbericht: die allgemeinen Körperlichkeiten

Ein Versuch. Diese fünf Bereiche sind der Ort, an dem wir erproben, ob sich eine Ordnung der Natur finden läßt, die zugleich der Sache gerecht wird und sich merken läßt. Die heutigen Systematiken ordnen weitgehend nach Abstammung — das ist genau und oft unanschaulich: wer die Verwandtschaft kennt, weiß damit noch nicht, was die Sache ist, und die Einteilungen prägen sich schlecht ein. Wir versuchen deshalb eine Ordnung nach dem Bau und dem Verhalten, die das Wesentliche zusammenfaßt, mit den Erscheinungen übereinstimmt und deren Übergänge nachvollziehbar sind. Ob das gelingt, ist offen — deshalb steht hier ein Bericht und keine Lehre.

Hier stehen Himmelskörper, Elemente und Wetter — Gegenstände, über die inzwischen Astrophysik, Chemie und Meteorologie Auskunft geben. Hegels Text dazu ist der veraltetste Teil seiner Naturphilosophie, und die Versuchung ist groß, ihn entweder zu verteidigen oder zu übergehen.

Wir tun beides nicht. Die Gliederung folgt Hegels Gedanken — vom Allgemeinsten (dem Sonnensystem) über das Elementarische zum Prozeß, in dem beides zusammenkommt (dem Wetter). Was darunter steht, sind die Sachen selbst, in heutiger Bestimmung. Wo Hegel Konkretes behauptet, das widerlegt ist, steht die Sache und nicht seine Behauptung.

Die eckigen Klammern zeigen an, wo wir ergänzt haben: Hegel nennt die Planetenarten nicht, die wir heute unterscheiden. Der Ort, an den wir sie stellen, ist eine Entscheidung — und eine, die sich ändern kann.