223
Physikalischer Körper (einzelne Individualität)
?- 0 Hegels 'System der Wissenschaft'
- 1 Logik (Wissenschaft des Denkens)
- 2 Natur (Wissenschaft des Materiellen)
- 3 Geist (Wissenschaft des Menschlichen)
- 21 Mechanik
- 22 Physik
- 23 Organik
- 221 Allgemeine Körperlichkeiten
- 222 Eigenheiten (besondere Individualität)
- 223 Physikalischer Körper (einzelne Individualität)
- 2231 Gestalt des Körpers
- 2232 Eigenschaften gegen Anderes
- 2233 Chemischer Prozess
Werkstattbericht: der physikalische Körper
Ein Versuch. Diese fünf Bereiche sind der Ort, an dem wir erproben, ob sich eine Ordnung der Natur finden läßt, die zugleich der Sache gerecht wird und sich merken läßt. Die heutigen Systematiken ordnen weitgehend nach Abstammung — das ist genau und oft unanschaulich: wer die Verwandtschaft kennt, weiß damit noch nicht, was die Sache ist, und die Einteilungen prägen sich schlecht ein. Wir versuchen deshalb eine Ordnung nach dem Bau und dem Verhalten, die das Wesentliche zusammenfaßt, mit den Erscheinungen übereinstimmt und deren Übergänge nachvollziehbar sind. Ob das gelingt, ist offen — deshalb steht hier ein Bericht und keine Lehre.
Von der Gestalt über die Eigenschaften zum chemischen Prozeß — das ist Hegels Weg vom Körper, der bloß da ist, zu dem, der sich verändert. Die Mineralien und Stoffe, die wir darunter eingeordnet haben, folgen dieser Ordnung, nicht dem Periodensystem.
Das ist eine Entscheidung mit Kosten. Wer ein Element sucht, erwartet es nach Ordnungszahl; hier steht es nach dem, was es tut. Die Wikipedia-Verweise gleichen das aus: dort steht die übliche Ordnung, hier die begriffliche.
Wo beide Ordnungen weit auseinanderfallen, haben wir der begrifflichen den Vorzug gegeben und den Bruch stehenlassen. Ihn zu glätten hieße, aus Hegels Naturphilosophie ein Chemiebuch zu machen, das sie nicht ist und nicht sein will.